Aus der Experimentierküche: der Safransnack im Glas

Warum packt man Knäckebrot in ein Glas....

Die Frage war: was kann Safran im Glas... verteilt sich das Aroma und der Inhalt wird wie Wein.... immer ein bischen besser? Und... was überhaupt kann ins Glas, sieht gut aus, genießt das "Bad im Safran" und zieht Nutzen daraus?

Beim Knäckebrot erfüllen sich alle Erwartungen... es bleibt der frische Knack und das Safranaroma wandert dort hin, wo wir es haben wollen. Gebacken wird das Knäckebrot nämlich als Teigplatte OHNE Safran. Nur, wenn der sich im Nachhinein noch gut verteilen kann und sein Aroma auf die Gebäcke übergeht, macht (Safran)Knäcke im Glas Sinn.

Während also der tolle Geschmack erst nach ein paar Tagen kommt, passiert das mit der hübschen Form zwischendrin. Man schneidet die Teigplatte nach der halben Backzeit oder stich die Form mit Plätzchenausstechern aus und bäckt dann den Teig so lange, bis er goldbraun gefärbt ist und toll duftet. Wem die Form kompett egal ist, bricht die Knäckebrotplatte erst nach dem Abkühlen in unregelmäßige Stücke.

Ergebnis der ersten Experimentierphase: knackig auch über 2 Monate hinaus und voller Safranaroma, die Form frei wählbar.... wirklich toll. Im Kopf gibt es noch eine süße Version, sollte diese ebensogut sein, werdet ihr es erfahren:) Den typischen Safrangeschmack schmeckt man wie bei vielen Rezepten übrigens eher im Nachhinein... er bleibt also lange im Mund erhalten:)

Wer Lust auf köstliche, gesunde Knabberei hat, gern auf Vorrat bäckt oder gern auch Geschenke aus der Küche macht, liegt mit diesem Rezept genau richtig.

ZUTATEN
70g Körner (Leinsamen, Kürbiskerne, Walnüsse, Sonnenblumenkerne... auch gemischt)
70g Haferflocken
70g Mehl
ggf. eine Handvoll geröstete Körner zum Bestreuen
0,5-1TL Salz
3 TL Öl
200ml Wasser

1 TL-Spitze voll Safran, frisch gemahlen

ZUBEREITUNG
* Körner, Mehl und Haferflocken mischen (Körner und Haferflocken je nach gewünschter Konsistenz des fertigen Knäckes vorher im Multimixer hacken)
* Salz, Öl und Wasser dazugeben und einen homogenen Teig rühren, der danach gleichmäßig dünn (2-3mm) auf eine Backmatte oder Backpapier gestrichen wird...je dünner, desto kürzer die Backzeit und knuspriger, aber auch zerbrechlicher das fertige Knäckebrot
* optional: geröstete, fein gehackte Kürbiskerne auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken (beim Backen darauf achten, dass diese nicht verbrennen)
* Teigplatte 30-40min bei 170°C backen (je nach Dicke)... wenn sie geschnitten oder ausgestochen werden soll, muss das bei etwa der Hälfte der Backzeit geschehen.... Blech aus dem Ofen holen, schneiden und alles danach fertigbacke und abkühlen lassen

FERTIGSTELLUNG
Damit aus dem Knäckebrot auch Safranknäcke werden kann, werden die ausgekühlten Stücke in Gläser gefüllt und vor dem Verschließen je nach Größe des Glases (Marmeladenglas) mit einer Teelöffelspitze gemahlenen Safrans bestreut. Das Glas nach dem Verschließen sanft schütteln, damit sich der Safran verteilen kann.

Beim ersten Experiment blieben die Gläser 2 Monate verschlossen, vermutlich genügen ein paar Tage Ruhezeit, damit sich das Gebäck gut mit dem Safran verbindet. Zwischenzeitlich einmal zu kosten, erhöht lediglich die Wahrscheinlichkeit, dass das Glas früher leer ist, als ihr geplant habt, sollte aber dem Geschmack keinen Abbruch tun.

Knusprig bleibt das Knäckebrot am sichersten in geschlossener Form, sehr wahrscheinlich einiges länger als die getesteten 2 Monate.

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